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Kurzbiografie

Prof. Dr. Julian Germann ist Gastprofessor am Fachgebiet Internationale und Intergesellschaftliche Beziehungen der Universität Kassel und Associate Professor für Internationale Beziehungen an der University of Sussex. Er forscht zur Politischen Ökonomie der Hochtechnologie- und Rohstoffrivalität zwischen den USA, Europa und China, die zunehmend über transnationale Konzernnetzwerke ausgetragen wird und Entwicklungspfade und Staat-Gesellschafts-Verhältnisse weltweit umformt. An der University of Sussex ist er Director of Research im Department of International Relations und leitete zuvor das Centre for Global Political Economy. Seine anwendungsnahe Forschung zu geoökonomischen Risiken und sozial-ökologischen Standards in globalen Lieferketten entsteht in enger Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen wie dem Transnational Institute, Greenpeace und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Forschungsschwerpunkte

• Geopolitik und Geoökonomie
• Unternehmensmacht und globale Produktionsnetzwerke
• Rohstoff-, Technologie- und Industriepolitik
• Sozial-ökologische, digitale und rüstungsindustrielle Transformation
• Historische Soziologie internationaler Ordnungen

Regionaler Schwerpunkt: Europa/Deutschland, USA und China

Seite im Aufbau, weitere Informationen (Publikationen etc.) demnächst hier verfügbar.

Aktuelle Publikationen

  • Germann, J. (2021). Unwitting Architect: German Primacy and the Origins of Neoliberalism. Stanford, CA: Stanford University Press.
    • Dietz, K., Burchardt, H.-J., Warnecke-Berger, H. (2021): Dependency, Rent, and the Failure of Neo-Extractivism, in Madariaga, Aldo; Palestini, Stefano (eds.): Dependent Capitalisms in Contemporary Latin America and Europe, Cham: palgrave macmillan, 207-229. [Flyer]
    • Dietz, K. (2018). Researching Inequalities from a Socio-ecological Perspective. In Jelin, E., Motta, R. & Costa, S. (Eds.), Global Entangled Inequalities (76–92). Routledge.
      • Dietz, K. & Engels, B. (2020).Analysing land conflicts in times of global crises. Geoforum, 111, 208–217.
      • Dietz, K. (2019). Contesting claims for democracy: The role of narratives in conflicts over resource extraction. The Extractive Industries and Society, 6(2),510–518.
      • Dietz, K. (2019). Direct democracy in mining conflicts in Latin America: mobilising against the La Colosa project in Colombia. Canadian Journal of Development Studies / Revue canadienne d’études du développement, 40(2), 145–162.
      • Dietz, K. & Engels, B. (2018). Structural Transformation in the Countryside. Review of African Political Economy/ROAPE Online, May 2018. Online.
      • Dietz, K. & Emgels, B. (2017). Contested extractivism: actors and strategies in conflicts over mining. DIE ERDE,148 (2-3), 111–120.
    • Dietz, K. & Burchardt, H.-J. (2014). (Neo-)Extractivism: A New Challenge for Development Theory from Latin America. Third World Quarterly, 35(3), 468–486.

    Forschungsprojekte

    Landkonflikte in Lateinamerika und Subsahara-Afrika im Kontext interdependenter Transformationsprozesse (GLOCON)

    zs. mit Prof. Bettina Engels, Freie Universität Berlin, Laufzeit: 2014-2019

    Die Nachwuchsgruppe „Globaler Wandel – lokale Konflikte? Landkonflikte in Lateinamerika und Subsahara-Afrika im Kontext interdependenter Transformationsprozesse“ (GLOCON) befasste sich mit dem Zusammenhang von globalem Wandel und lokalen Konflikten um Land. Sie untersucht, welchen Einfluss globale räumlich-zeitliche Transformationsprozesse auf lokale Landkonflikte in Subsahara-Afrika und Lateinamerika haben, welche systematischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Regionen zu erkennen sind und wie sich diese erklären lassen. Dazu werden Konflikte um Land in unterschiedlichen Ländern Subsahara-Afrikas und Lateinamerikas analysiert und miteinander verglichen.

    Homepage: www.land-conflicts.net

    Eine sozial-ökologische Mehrebenenanalyse transnationaler Biokraftstoffpolitik

    Freie Universität Berlin, Laufzeit: 2009-2013.

    Welche Auswirkungen haben die Förderung und Produktion von Biokraftstoffen auf Mensch und Umwelt? Inwieweit können solche Brennstoffe sozial-ökologisch verträglich produziert und genutzt werden? Leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Energiewende oder führen sie in eine Sackgasse? Diesen Fragen widmet sich „Fair Fuels?“, eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte wissenschaftliche Nachwuchsgruppe.

    Homepage: www.fair-fuels.de