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Kurzbiografie

Prof. Dr. Julian Germann ist Gastprofessor am Fachgebiet Internationale und Intergesellschaftliche Beziehungen der Universität Kassel und Associate Professor für Internationale Beziehungen an der University of Sussex. Er forscht zur Politischen Ökonomie der Hochtechnologie- und Rohstoffrivalität zwischen den USA, Europa und China, die zunehmend über transnationale Konzernnetzwerke ausgetragen wird und Entwicklungspfade und Staat-Gesellschafts-Verhältnisse weltweit umformt. An der University of Sussex ist er Director of Research im Department of International Relations und leitete zuvor das Centre for Global Political Economy. Seine anwendungsnahe Forschung zu geoökonomischen Risiken und sozial-ökologischen Standards in globalen Lieferketten entsteht in enger Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen wie dem Transnational Institute, Greenpeace und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Forschungsschwerpunkte

• Geopolitik und Geoökonomie
• Unternehmensmacht und globale Produktionsnetzwerke
• Rohstoff-, Technologie- und Industriepolitik
• Sozial-ökologische, digitale und rüstungsindustrielle Transformation
• Historische Soziologie internationaler Ordnungen

Regionaler Schwerpunkt: Europa/Deutschland, USA und China

Seite im Aufbau, weitere Informationen (Publikationen etc.) demnächst hier verfügbar.

Aktuelle Publikationen

  • Germann, J. (2021). Unwitting Architect: German Primacy and the Origins of Neoliberalism. Stanford, CA: Stanford University Press.
    • Baines, J., Germann, J., Rolf, S. & Starrs, S. (2026). Which Side Are You On? Geoeconomic Coercion and German Corporate Networks in the US–China Rivalry. Review of International Political Economy. https://doi.org/10.1080/09692290.2026.2622519
    • Germann, J., Baines, J., Rolf, S. & Starrs, S. (im Druck). Globalized but Divided: European Corporations and the EU’s Geoeconomic Turn Against China. New Political Economy.
    • Germann, J., Rolf, S., Baines, J. & Starrs, S. (2024). A Chip War Made in Germany? US Techno-Dependencies, China Chokepoints, and the German Semiconductor Industry. Politics and Governance 32(2): 115–132. https://doi.org/10.17645/pag.8265
    • Rolf, S., Baines, J., Germann, J. & Starrs, S. (2024). The Geographies and Geopolitics of Industrial Policy: Designing a Data-Driven UK Semiconductor Strategy. European Urban and Regional Studies. https://doi.org/10.1177/09697764241303838
    • Germann, J. (2023). Global Rivalries, Corporate Interests and Germany’s National Industrial Strategy 2030. Review of International Political Economy 30(5): 1749–1775. https://doi.org/10.1080/09692290.2022.2130958
    • Germann, J. (2023). Wrestling with Unevenness: Sino-American Rivalry, State Strategy, and the Reformation of German Capitalism. Global Political Economy 2(1): 77–97. https://doi.org/10.1332/WDGH8153
    • Starrs, S. & Germann, J. (2021). Responding to the China Challenge in Techno-Nationalism: Divergence between Germany and the United States. Development & Change 55(2): 1122–1146. https://doi.org/10.1111/dech.12683

    Forschungsprojekte

    Landkonflikte in Lateinamerika und Subsahara-Afrika im Kontext interdependenter Transformationsprozesse (GLOCON)

    zs. mit Prof. Bettina Engels, Freie Universität Berlin, Laufzeit: 2014-2019

    Die Nachwuchsgruppe „Globaler Wandel – lokale Konflikte? Landkonflikte in Lateinamerika und Subsahara-Afrika im Kontext interdependenter Transformationsprozesse“ (GLOCON) befasste sich mit dem Zusammenhang von globalem Wandel und lokalen Konflikten um Land. Sie untersucht, welchen Einfluss globale räumlich-zeitliche Transformationsprozesse auf lokale Landkonflikte in Subsahara-Afrika und Lateinamerika haben, welche systematischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Regionen zu erkennen sind und wie sich diese erklären lassen. Dazu werden Konflikte um Land in unterschiedlichen Ländern Subsahara-Afrikas und Lateinamerikas analysiert und miteinander verglichen.

    Homepage: www.land-conflicts.net

    Eine sozial-ökologische Mehrebenenanalyse transnationaler Biokraftstoffpolitik

    Freie Universität Berlin, Laufzeit: 2009-2013.

    Welche Auswirkungen haben die Förderung und Produktion von Biokraftstoffen auf Mensch und Umwelt? Inwieweit können solche Brennstoffe sozial-ökologisch verträglich produziert und genutzt werden? Leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Energiewende oder führen sie in eine Sackgasse? Diesen Fragen widmet sich „Fair Fuels?“, eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte wissenschaftliche Nachwuchsgruppe.

    Homepage: www.fair-fuels.de